headhunters
movies.ch
DE  FR  IT
top deko

Bauer Unser

Ein Film von Robert Schabus

artworks
  bauerunser-poster-de.jpg
stills
  01-bauerunser.jpg02-bauerunser.jpg03-bauerunser.jpg11-bauerunser.jpg10-bauerunser.jpg09-bauerunser.jpg08-bauerunser.jpg07-bauerunser.jpg06-bauerunser.jpg05-bauerunser.jpg04-bauerunser.jpg

Trailer

TRAILER 1
24.02.2017

Cast & Crew

Director:   Robert Schabus
Producer:   Helmut Grasser
Cast:   José Bové
Fritz Grojer
Ewald Grünzweil
Benedikt Haerlin
Phil Hogan
Script:   Robert Schabus
Camera:   Lukas Gnaiger
Editing:   Robert Schabus
Sound:   Andreas Frei

Artworks

bauerunser-poster-de.jpg

Szenenbilder

01-bauerunser.jpg 02-bauerunser.jpg
03-bauerunser.jpg 11-bauerunser.jpg
10-bauerunser.jpg 09-bauerunser.jpg
08-bauerunser.jpg 07-bauerunser.jpg
06-bauerunser.jpg 05-bauerunser.jpg
04-bauerunser.jpg

produktion & release

Release CH-D: 11.05.2017
Produktion: Austria, 2016
Duration: 92min.
SUISA: 1011.891
Gesetzliches Alter: 0/0 J
Genre: Dokumentation

Verleiher

Frenetic Films
Bachstrasse 9
8038 Zürich
http://www.frenetic.ch/

 


Synopsis

„Wachse oder weiche“ – Über Jahrzehnte war Österreichs Landwirtschaft geprägt von diesem Leitspruch. 1970 ernährte ein Bauer in Österreich 12 Menschen. 2016 kommen auf jeden Landwirten 80 Menschen. In Deutschland sind es 145 Menschen. Tausende Bauern haben aufgegeben oder wirtschaften heute im Nebenerwerb. Die verbliebenen sind gewachsen, haben sich spezialisiert, ihre Produktion intensiviert, investiert. Doch selbstbestimmte Bauern sind selten geworden.

Ein einst stolzer Stand steckt in einem System aus Zwängen, Abhängigkeiten und Propaganda, dem auch die offizielle EU-Politik zuarbeitet. Selbst die Bezeichnung „Landwirt“ ist in vielen Fällen nicht mehr ganz zutreffend, weil viele Bauern Fläche in Form von billigen Futtermitteln zusätzlich zu den selbst angebauten importieren (müssen). „Die ganzen österreichischen Schinken sind in Wahrheit Brasilianer, weil an die Schweine brasilianisches Soja verfüttert wird,“ erklärt Benedikt Haerlin von der deutschen Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Immer wieder lässt Regisseur Robert Schabus ihn und andere Agrarexperten in „Bauer unser“ zu Wort kommen. Der Dokumentarfilm zeigt gleichermassen ungeschönt wie unaufgeregt wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht. Schabus bleibt vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. „Viel besser kann ich nicht mehr werden“, bekennt einer, vor der Schaltzentrale, mit der er seinen weitgehend automatisierten Schweinemaststall managt. Effizient ist unser Agrarsystem allerdings nicht: 40 Prozent der derzeit weltweit in der Landwirtschaft produzierten Kalorien werden verschwendet oder gehen irgendwo auf dem Weg zwischen Produzenten und Konsumenten verloren. Laut der Ernährungs- und Landwirtschafts-organisation der Vereinten Nationen (FAO) liessen sich derzeit global 12 Milliarden Menschen ernähren – ohne radikale Umstellungen. Einfach nur durch eine nachhaltigere Verteilung und Nutzung der Nahrungsmittel. „Bauer unser“ ist ein sehenswerter Film, der zeigt wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren.

Es sind keine rosigen Bilder und doch gibt es Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Vorarlberger Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Weinviertler Bio- Schafzüchterin Maria Vogt händisch Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“ „Bauer unser“ ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu geniessen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

Aktuelle Vorstellungen

Alle Vorstellungen schweizweit

Gesetzliches Alter: 0/0


Ins   Inskino   So, 28. Mai 17:00 D/f
  0/0 J
   
Kino bambi 14
 
14:20 D/d/f
 
14/12 J



Details

Titelvarianten:
Bauer Unser
Text: © 2017 Frenetic Films
Bilder: © 2017 Frenetic Films




 
bottom deko


Alterskategorien

Kinder und Jugendliche können sich Filme, die eine Alterskategorie höher eingestuft sind, bis zu einer Abweichung von maximal zwei Jahren ansehen, sofern sie beim Kinobesuch von einer Person begleitet werden, welche die elterliche Sorge ausübt.

Beispiel

14/12 J
Legales Alter: 14 J
In Begleitung einer Erwachsenen Person: 12 J

Alterskategorien Zürich

<E>
ab 16 Jahren
<J/12> <J/14>
zugelassen ab 12 Jahren; empfohlen durch die Filmkommission Zürich ab 12 Jahren bzw. 14 Jahren; Vorstellungen nach 21.00 Uhr nur mit Erwachsenenbegleitung
<K/6> <K/8> <K/10>
zugelassen ab 6 Jahren; empfohlen durch die Filmkommission Zürich ab 6, 8 bzw. 10 Jahren; Erwachsenenbegleitung generell empfohlen
<SB>
zugelassen ab 4 Jahren; unter 6 Jahren Erwachsenenbegleitung obligatorisch

Vorstellungen mit Ende nach 24 h dürfen nur von Personen ab 18 J. besucht werden.